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Ergotherapie

Lexikon

Wenn Sie ganz genau wissen wollen, was es mit den ergotherapeutischen Therapiemethoden auf sich hat, sind Sie hier genau richtig. Von Bobath bis Spiegeltherapie erfahren Sie hier, welche Methoden wir anwenden und wie sie wirken.

Sensorische integration

Sensorische integration bedeutet die Aufnahme, Verarbeitung und Vernetzung von Sinneseindrücken. Wie das Tasten und Spüren, die Bewegungswahrnehmung, die Gleichgewichtswahrnehmung, das Riechen, das Schmecken, das Hören und das Sehen. Dieser Prozess beginnt bereits im Mutterleib und ist von entscheidender Bedeutung für die gesamte weitere Entwicklung des Kindes . Das Zusammenwirken der Sinne bewirkt Muskeltonus, Körperhaltung, Bewegung sowie automatisierte und zielgerichtete Handlungsfähigkeit und Motorik. Dies ist die Voraussetzung für die Entwicklung von Aufmerksamkeit, Ausdauer, Konzentration, emotionaler Stabilität, Beziehungsfähigkeit, Erlebnisfähigkeit …
„Selbstachtung, Selbstkontrolle und Selbstvertrauen entwickeln sich in dem Bewusstsein, dass der Körper als ein zuverlässiges sensomotorisches Gebilde existiert und rühren von einer guten Integration des Nervensystems her.“ (Jean Ayres)
Psychomotorik ist ein Konzept der Persönlichkeitsentwicklung über Erleben, Erfahren und Kommunizieren mit und durch Bewegung, aber auch das Begreifen sozialer Verhaltensweisen wie Toleranz, Rücksicht und Kooperation sowie die angemessene Bewältigung von Konfliktsituationen und Misserfolgen“ (Göbel, Panten 1998).
Das Bobath-Konzept ist ein bewährtes, weltweit verbreitetes bewegungstherapeutisches Behandlungskonzept für Menschen mit motorischen Beeinträchtigungen aufgrund neurologischer Funktionsstörungen. Es basiert auf den neurophysiologischen sowie entwicklungsneurologischen Grundlagen und orientiert sich an den Ressourcen und der Zielsetzung des Patienten. Das Konzept wird von speziell ausgebildeten Therapeuten, Ärzten und gelegentlich auch von Pflegepersonal, optimalerweise in berufsübergreifender Zusammenarbeit, angewandt.
Geboten wird die Berücksichtigung aller Fähigkeitsstörungen in allen Phasen der Rehabilitation und Entwicklungsneurologie. Spezifische Handlungskompetenzen. Ständige Weiterentwicklung seit 1950. Einen individuellen Dialog mit dem Patienten und seinen Angehörigen. Einen ressourcenorientierten aktiven Lernprozess.
Die Spiegeltherapie ist eine innovative Therapiemethode, die seit Jahren an Bedeutung gewinnt. Sie ist für Patienten mit einer Armparese, mit leichtem Neglect, einem komplexen regionalen Schmerzsyndrom auch CRPS (früher Sudeck) genannt, bei Sensibilitätsstörungen oder Phantomschmerzen geeignet. Dabei benutzt die Therapie den Aspekt der visuellen, imaginären Stimulation.
Unter Handtherapie versteht sich die Behandlung jeglicher Erkrankungen, Verletzungen und Fehlbildungen der Hand unter Einbindung des gesamten Bewegungsapparates. Körperstrukturen, sowie Funktionalitäten werden durch spezifische Techniken behandelt.
Die Rehabilitation in das gesellschaftliche und berufliche Umfeld wird so wieder ermöglicht.
Ziel der Ergotherapie ist die Selbstständigkeit der Patienten wieder zu erhöhen. Die Betroffenen sollen lernen, verlorengegangene Fähigkeiten wieder zu erlangen, noch vorhandene zu verbessern und ihr Leben mit möglicherweise verbleibenden Behinderungen zu meistern. Alltägliche Aktivitäten wie die Körperpflege, das An- und Auskleiden, der Gang zur Toilette und Arbeiten im Haushalt werden trainiert. Das Training und der Umgang mit Hilfsmitteln wird ebenfalls in die Wege und angeleitet.
Eine motorisch-funktionelle Behandlung dient der gezielten Therapie krankheitsbedingter Störungen der motorischen Funktionen und der daraus resultierenden Fähigkeitsstörungen.
Eine sensomotorisch-perzeptive Behandlung dient der gezielten Therapie krankheitsbedingter Störungen im Bereich der Körperwahrnehmung und Koordination. Sensomotorisch heißt "die Körpersinne betreffend" und perzeptiv "die Wahrnehmung betreffend".
Ein Hirnleistungstraining/eine neuropsychologisch orientierte Behandlung dient der gezielten Therapie krankheitsbedingter Störungen der neuropsychologischen Hirnfunktionen, insbesondere der kognitiven Störungen und der daraus resultierenden Fähigkeitsstörungen.
Eine psychisch-funktionelle Behandlung dient der gezielten Therapie krankheitsbedingter Störungen der psychosozialen und sozioemotionalen Funktionen und den daraus resultierenden Fähigkeitsstörungen.

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